Teilhabe an den Gruppenaktivitäten

Wie gebt ihrer allen Mitgliedern in euerem Trupp die Möglichkeit, an der Planung und Durchführung von euren Aktivitäten teil zu haben?

Eure Entscheidungen, wie ihr Sachen gestaltet, stellt für Kinder ein Vorbild dar, wie die Welt funktioniert. Findet heraus, ob die Mechanismen eures Trupps eine Welt gestalten, die für alle funktioniert; eine Welt, in der alle involviert sind und Verantwortung tragen.

Diskutiert die Fragen und bewertet euren Trupp: haltet fest, was ihr bereits macht und bewertet es auf einer Skala von 1-6 (1=zufällig, 6=systematisch und regelmäßig). Basierend auf euren Antworten bietet euch der Globale Kompass verschiedene Tipps, was ihr verbessern könnt.

Formular drucken, um off-line mit deinem Trupp zu arbeiten.

Sind alle in den Entscheidungsfindungsprozess des Trupps involviert?

Durch das Ausüben von Demokratie und Teilhabe erwerben junge Menschen wichtige Fähigkeiten, sowohl jetzt als auch in der Zukunft aktive WeltbügerInnen zu werden.

Dieser Abschnitt fördert die Kompetenz
Gruppenleiter*innen sind sich darüber im Klaren, dass sie positive Veränderungen bewirken und mit anderen zusammenarbeiten können, um diese Welt gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Sie treffen gezielte Entscheidungen und sind sich bewusst, wie diese Entscheidungen andere Menschen sowie den ökologischen Zustand unseres Planeten beeinflussen können. Sie beteiligen sich auf vielfältige Weise am Gemeinwesen, sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene. Sie unterstützen andere junge Menschen aktiv darin, bewusste Entscheidungen auf Basis einer kritischen Beurteilung der ihnen zur Verfügung stehenden Optionen zu treffen, sowie darin, die nötigen Fähigkeiten und das nötige Selbstbewusstsein zu entwickeln, nach diesen Entscheidungen entsprechend zu handeln.
Können alle das Programm mitgestalten?

Das aktive Einbeziehen junger Menschen in die Gestaltung der Programme befähigt sie zu lernen, wie sie Dinge und Entscheidungen um sich herum beeinflussen können. Sie lernen, dass sie Einfluss haben können. Gleichzeitig lernen sie, mit anderen zu kooperieren und die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse innerhalb einer Gruppe auszubalancieren.     

Dieser Abschnitt fördert die Kompetenz
Gruppenleiter*innen sind sich darüber im Klaren, dass sie positive Veränderungen bewirken und mit anderen zusammenarbeiten können, um diese Welt gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Sie treffen gezielte Entscheidungen und sind sich bewusst, wie diese Entscheidungen andere Menschen sowie den ökologischen Zustand unseres Planeten beeinflussen können. Sie beteiligen sich auf vielfältige Weise am Gemeinwesen, sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene. Sie unterstützen andere junge Menschen aktiv darin, bewusste Entscheidungen auf Basis einer kritischen Beurteilung der ihnen zur Verfügung stehenden Optionen zu treffen, sowie darin, die nötigen Fähigkeiten und das nötige Selbstbewusstsein zu entwickeln, nach diesen Entscheidungen entsprechend zu handeln.
Konzentriert ihr euch auf die individuellen Bedürfnisse der Pfadfinder*innen, um sie bei ihrer Selbstentfaltung zu unterstützen?

Globales Lernen ist lebenslanges Lernen. Gruppenleiter*innen ermuntern dazu, sich für die Welt, die einen umgibt, zu interessieren und sie bieten den Mitgliedern des Trupps verschiedene Möglichkeiten entsprechend ihrer individuellen Interessen und Fähigkeiten weiter zu lernen.

Dieser Abschnitt fördert die Kompetenz
Gruppenleiter*innen erkennen an, dass wir alle die gleichen Bedürfnisse haben, es jedoch vielfältige Möglichkeiten gibt, diese zu befriedigen. Sie sind sich bewusst, dass Unterschiede in Geschlecht, ‚race‘, Klasse, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung, Sprache und Status wichtig für die Prägung der eigenen Identität sind. Sie sind offen für einen positiven Umgang mit anderen Identitäten und Kulturen und würdigen, dass dies uns die Kraft geben kann, mit den Herausforderungen unserer komplexen Welt umzugehen. Zugleich reflektieren sie, dass diese Unterschiede nicht von außen und unumstößlich vorgegeben, sondern von der Gesellschaft konstruiert sind. Basierend auf diesem Wissen ergreifen sie entschiedene Maßnahmen gegen jegliche Form der Diskriminierung.
Benutzt ihr eure Position, um Entscheidungen an höherer Stelle eures PfadfinderInnenverbandes zu beeinflussen?

Als Leiter*in unterstützt und fördert ihr aktives Weltbürgertum an allen Ebenen der Organisation und erkennt den Wert, den dies eurer Bewegung bringt. Euer Trupp sollte mit den Aktivitäten auf lokaler und regionaler Ebene des Verbandes sowie auf Bundesebene vertraut sein und seine demokratischen Instrumente nutzen, die in der Struktur der Pfadfinder*innen-Organisation eingebettet sind. 

Dieser Abschnitt fördert die Kompetenz

Gruppenleiter*innen sind sich darüber im Klaren, dass sie positive Veränderungen bewirken und mit anderen zusammenarbeiten können, um diese Welt gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Sie treffen gezielte Entscheidungen und sind sich bewusst, wie diese Entscheidungen andere Menschen sowie den ökologischen Zustand unseres Planeten beeinflussen können. Sie beteiligen sich auf vielfältige Weise am Gemeinwesen, sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene. Sie unterstützen andere junge Menschen aktiv darin, bewusste Entscheidungen auf Basis einer kritischen Beurteilung der ihnen zur Verfügung stehenden Optionen zu treffen, sowie darin, die nötigen Fähigkeiten und das nötige Selbstbewusstsein zu entwickeln, nach diesen Entscheidungen entsprechend zu handeln.

Diese Aufgaben warten auf euch

  • Internationaler Aktionstag

    Organisiert an einem der weltweiten Aktionstage vom Human Rights Calender eine Veranstaltung und setzt euch so gemeinsam mit anderen für Menschenrechte ein.

  • Aktivitäten mitbestimmen

    Fragt euch, ob die Sippenmitglieder wissen, wie sie Einfluss auf die Aktivitäten der Sippe/des Trupps nehmen können, z.B. durch Abstimmung, Beteiligung an der Planung etc.

  • Jüngeren das Gruppensystem erklären

    Bringt euren Mitgliedern bei, wie sie jüngeren Pfadfinder*innen erklären können, wie die Pfadfinder*innen-Gruppen und der Trupp funktionieren, welche Entscheidungsprozesse es gibt und wie sie sich darin einbringen und es stärken können. Etabliert dies in euer System, mit dem ihr neue Mitglieder begrüßt.

  • Jüngere fragen

    Beim Treffen des Trupprats sollten die Sippensprecher*innen gezielt gefragt werden, ob sie Vorschläge für Aktivitäten haben.